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Herzensbildung zum Weltfrieden

Seid nett zueinander und streitet Euch nicht! Dies reicht sicher nicht aus, um dem Ziel eines Weltfriedens näher zu kommen. Also müssen wir wohl in die philosophische Tiefe tauchen, um eine innere Überzeugung zu erringen.

Wodurch lässt sich das Herz bilden?
Die Antwort darauf kulminiert in einem einzigen Wort, von dem wir uns so weit entfernt haben, dass es für viele unfassbar und unverständlich geworden ist. Aber dieses Wort besitzt alle Kraft, Macht und alle Möglichkeiten, das bisher in der Menschheitsgeschichte Unmögliche in eine wachsende Möglichkeit zu transformieren:
das Aggressive im Menschen, seine Machtgelüste, seinen Imagerausch und andere zerstörende egozentrische Neigungen allmählich zu überwinden und friedensfördernde Eigenschaften in sich wachsen zu lassen.
Nun wollen wir uns diesem Mysterium nähern und das erlösende Wort enträtseln.

Ohne Egoismus kann man nicht überleben; diesen und ähnliche Sätze haben wir schon des öfteren gehört oder selbst gesagt. „Man kann sich doch nicht übervorteilen lassen“.
Das sollte man auch nicht. Wer sich überfahren oder manipulieren lässt, hat dazu beigetragen, dass der andere seine negativen Eigenschaften ausleben und damit noch mehr in sich verstärken konnte.
Der Egoismus ist der notwendige Dünger, durch den das herrliche Neue gedeiht.
Was ist das Neue?
In der Kürze eines Artikels benutze ich der Einfachheit halber Symbole:
In der philosophischen Geisteswissenschaft wird das egoistische Ich als die Raupe dargestellt, aus der im Laufe einer ‚Bewusstseins-Evolution‘ der Schmetterling, das hohe ICH, sich entwickeln soll.
Diese kurze symbolische Darstellung weist bereits darauf hin, dass das an sich Negative bzw. Hässliche den Keim des Positiven in sich trägt.
Die überlieferte jahrtausendealte Weisheit, die jedem zugänglich ist und die uns in verständlicher – der kritischen Vernunft standhaltender – Weise die verborgene innere geistige Grösse und Würde eines jeden Menschen offenbart, diese Weisheit lässt uns den grandiosen Sinn des menschlichen Seins erahnen:

sich vom äusseren egozentrischen Selbstbewusstsein – dem körper-, materieorientierten Ich-Bewusstsein – durch praktiziertes Wissen zum inneren hohen Selbstbewusstsein des ‚inneren Menschen‘ zu entwickeln.

Wo Wissen fehlt, können Chaos und Zerstörung wachsen
Der ‚innerer Mensch‘. Gibt es ihn wirklich?
Dass es ihn effektiv und wirklich gibt, kann sich ein jeder nur selbst durch seriöses Wissen erarbeiten.

Das unverfälschte reine Urbild des reinen geistigen Urmenschen – Adam Kadmon – liegt in der Seele eines jeden Menschen verborgen. Es ist überhäuft und zugeschüttet mit dem Müll wertloser Gedanken, Phantasien und Bilder.
Alle Gedanken, alle Einbildungen, Bilder usw. werden vom Unterbewusstsein gespeichert und inspirieren uns rückwirkend, im Sinne des Inneren zu denken, zu reden, zu fühlen und zu handeln.
Zerstörende Aktivitäten sind vorprogrammiert in dem Masse wie der Einzelne unselektiert üble, brutale Szenen, zum Beispiel des Fernsehens, von Videos etc. der Seele als geistige Nahrung zumutet.

Wiederholung führt zur Sucht
Je öfter diese mordtriefenden Szenen geistig verspeist werden, desto süchtiger wird die Seele nach dieser geistigen Raupen-Nahrung und verdaut sie durch entsprechende Gedanken, Worte und Taten. Terror im Alltag kann das Ergebnis sein.
Der Egoismus im Menschen wird gefüttert.
Auch eine allzu einseitige kaltherzig-intellektuelle Schulbildung, die unter anderem als Basis zum Erringen notwendiger äusserer Werte angestrebt wird -, diese einseitige Bildung fördert den Egoismus, der stets das Unheil verkündende Damoklesschwert heuchlerisch verborgen bei sich trägt.
Der äussere Mensch – die Raupe – wird gebildet, gefördert, vollgestopft mit Informationen.
Ein überfüttertes Raupendasein im Kreislauf einer habenwollenden Gefrässigkeit nach Anerkennung, nach äusserer Zuwendung, nach Macht, Profit, nach äusseren Werten, nach mehr.
Wo das eine oder andere zu kurz kommt, wächst eine Unzufriedenheit, eine Verbitterung. Depressionen oder Aggressionen wachsen. So entsteht unter anderem die Basis für Krieg im persönlichen und weiteren Umfeld.

Wie kommen wir heraus?
DURCH HERZENSBILDUNG! in der Erziehung der Kinder, in der Schulbildung, als Angebot für Erwachsene.
Das eine schliesst das andere nicht aus: Ja, weiterhin sollte in der Bildung wie bisher der Intellekt und ebenso Talente gefördert werden, auch zum Erringen notwendiger äusserer Werte.
Der äussere Mensch wird beachtet. Er kommt nicht zu kurz.
Hinzu sollte jetzt im Neuen Zeitalter das vorhandene Wissen der geistigen Gesetzmässigkeiten gelehrt werden, dass alles aus der Idee, dem Wort, geboren wurde und wird. Ohne Idee, ohne Vision stände das Weisse Haus in Washington nicht, noch nicht einmal Washington selbst wäre ohne Vision existent. Ohne Idee – ohne Vision – gäbe es keinen Krieg! Hier kommt die gestaltende Macht der Gedanken zum Ausdruck. Wenn die gedankliche Vision Krieg erzeugen kann, so kann auf dieselbe Weise auch Frieden geschaffen werden. Dies erfordert eine Gedanken-Kultur, die täglich gelehrt werden sollte, denn sie birgt das ganze Zukunftspotential von Krieg oder Frieden in sich.
Die Idee selbst ist nun nicht beweisbar, nur das Produkt der Idee.
Also: Das Beweisbare beweist die Existenz des Nichtbeweisbaren!
Im Anfang war die Idee, das WORT der Schöpferkraft, aus der alles entstand.
Und dieses Schöpferwort, das alles – auch den Menschen – zeugte, ist die LIEBE selbst als zeugendes Element, das allem Leben gibt.
LIEBE kreiert, LIEBE offenbart, LIEBE ist die lebende Macht in allem.
LIEBE ist ein Synonym für das „Herz der Gottheit“, die die Wahrheit repräsentiert.

LIEBE, LEBEN, WAHRHEIT sind ein- und dasselbe.

Der Schwache braucht das Schwert – der Starke hat die LIEBE!
Und diese Liebe, von der hier gesprochen wird, ist nicht eine laue Liebe, die gleichgültig den Negativitäten den Rücken kehrt. Sie schaut hin. Sie besinnt sich auf ihre Macht, nämlich das stets Höhere durch in die Tat umgesetzte Ideen zu entwickeln und auszuführen.
Diese Liebe versteht das Prinzip der Polarität, dass der stets vorhandene Pol des Negativen ein notwendiges Mittel zum Zweck ist, das jeweils Bessere, Höhere erkennend und selbstbewusst erklimmen zu können.
Diese Liebe weiss, dass ein jeder nach dem Gesetz der Polarität sowohl Stärken, als eben auch Schwächen in sich hat. Es liegt im freien Willen des Einzelnen, sie überwinden zu wollen.
Strebt er dies nicht an, so kann diese Liebe Konsequenzen ziehen, die durch bittere Erfahrungen dem anderen ein Anstoss zum Lernprozess sein können.
Diese Konsequenzen beinhalten jedoch nie, dem anderen das Leben zu nehmen, denn diese Liebe ist ja das Leben selbst. Diese Liebe liebt das Leben, und das Leben liebt die Liebe. Und das Leben ist ein Synonym für Wahrheit als Ausdruck der Gottheit.
Diese Liebe hilft also dem Menschen, auf der Stufenleiter der Bewusstseins-Evolution vom kleinen egoistischen Alltags-Ich, der Raupe, zum Hohen ICH, dem Schmetterling, sich zu entwickeln, um einmal erleben zu können.
Ich und das Höchste, die LIEBE, sind eins!

Und diese LIEBE entfaltet das Bewusstsein, das sich nunmehr aus der Verkrampfung in das einseitig Irdisch-Materielle erlösen kann und die befreiende Multi-Dimensionalität der allumfassenden Realität erkennen kann. Die Realität, die identisch ist mit der WAHRHEIT als Ausdruck der wesenhaften LIEBE, die das Herz erweitert zur wahren Brüderlichkeit.

Hiermit ist in keinem Fall ein „Abheben“ gemeint, sondern zum bisherigen effizienten Vorgehen des Erringens äusserer Werte nunmehr ein stabilisierendes, ausbalancierendes Hinzutun innerer Werte. Hier können wir von einer ganzheitlichen Effizienz sprechen, die der Ganzheit des Menschen als äusserer und innerer Mensch dient. Und niemand ist davon ausgeschlossen, denn zu den inneren Werten gehört auch die friedensfördernde Toleranz gegenüber Andersdenkenden und Andersglaubenden.

Ohne ein tiefgreifendes Wissen als Bildung gelangen wir kaum zu dieser inneren globalen brüderlichen Haltung. Darum ist es von einer immens hohen Bedeutung für die jetzige Zeit und für die kommenden Generationen, eine Herzensbildung – die ohne Liebe nicht denkbar ist – in der geschilderten Weise zu fördern, denn sie allein hat das machtvolle Potential in sich zu friedvollen Handlungen, die allmählich zu einem Weltfrieden führen können.

Das Ziel des INTERNATIONAL WHITE CROSS®
ist die HERZENSBILDUNG zum WELTFRIEDEN.

Margarete Friebe

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